Dank an die Notfallseelsorge

Erstellt am 05.05.2015

Polizeipräsident Gregor Lange

(ww) beim Blaulichtgottesdienst am Florianstag (4. Mai) in der Reinoldikirche in Dortmund dankte der Polizeipräsident Gregor Lange in einem Grußwort der Notfallseelsorge in Dortmund und Unna. Er lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Bei mehr als 150 Einsätzen alarmierte die Polizei die Notfallseelsorge im Dienst für Menschen, die schlimmste Situationen erleben. Bei Verkehrsunfällen, als Opfer, als Verursacher, oder auch nur als Augenzeuge, beim Überbringen von Todesnachrichten, als Mutter oder Vater, als Bruder oder Schwester, als Sohn oder Tochter, beim plötzlichen Tod eines Angehörigen mit ungeklärter Todesursache und polizeilichen Ermittlungen, lassen sich Notfallseelsorgende rufen um die Menschen in der Akutphase zu begleiten. Das hilft den Betroffenen und das hilft den Einsatzkräften der Polizei ihre Arbeit gut machen zu können. 

Die Notfallseelsorge im Kreis Unna wird über die Leitstelle des Kreises alarmiert wenn die Polizei in Lünen Betreuungsbedarf sieht. Lünen ist die einzige Stadt im Kreis Unna die polizeilich von Dortmund gesteuert wird.

Termine

Sonntag, 17.12. 9:30-13:30 Uhr
Gottesdienst im Advent

Bergkamen: Ev. Thomaskirche Willi Wohlfeil

Das Logo der Notfallseelsorge

Die Bedeutung

Der rote Kreis symbolisiert unsere Welt mit all ihren Nöten. Rot ist die Farbe des Bluts der vielen Verletzten und Getöteten, mit denen wir in den Notfällen zu tun haben.

 

Vor dem roten Kreis sehen wir das Sternenkreuz. Das Kreuz ist das universelle Symbol aller Christen. Es steht für unseren Glauben an die Auferstehung und an den Sieg von Jesus Christus über den Tod. Der Stern ist das Zeichen der Hoffnung.

 

Das Sternenkreuz reicht über den roten Kreis hinaus. Das bedeutet: Notfallseelsorge will in dieser Welt helfen, aber sie ist nicht in dieser Welt gefangen. Wir leben genau so in der anderen Realität und auf diese andere Realität hin, die all unser Wissen und Verstehen überschreitet: Gott.